Erinnerung muss sein, um uns zu Wachsamkeit und Achtsamkeit zu mahnen

DSC_0149Evangelischer Kirchenvorstand in Partenheim initiiert Holocaust-Mahnmal

„Erinnern hat meist etwas schmerzliches, Erinnern an vergangenes Schönes, an gute Zeiten, weil sie nicht mehr sind, und Erinnern an Schreckenszeiten, eben weil es sie gab. Verführerisch ist es zu verdrängen“, anlässlich der Einweihung des Mahnmals für die jüdischen Bürger Partenheims, Weiterlesen

Gedenkstele für die Opfer des Holocaust

DSC_0149Am 8. Mai 2015, dem 70. Jahrestag der Befreiung von der NS- Diktatur, wurde in Partenheim eine Gedenkstele für die Opfer des Holocaust enthüllt: „Zum Gedenken der jüdischen Mitbürger innen und Mitbürger unseres Ortes, die unter der nationalsozialistischen Diktatur entehrt, verfolgt und ermordet wurden. Uns allen eine Mahnung zur Wachsamkeit in Hoffnung auf gerechten Frieden in der Welt.“

Im Gemeindesaal wird eine Ausstellung zum Thema ‚Stationen des Holocaust und des Rechtsradikalismus heute‚ gezeigt Weiterlesen

Vendersheim im Fernsehen

https://www.swrfernsehen.de/landesschau-rp/hierzuland/aexavarticle-swr-16948.html
Der SWR berichtete in seiner Reihe ‚Hierzuland‘ wieder über Vendersheim. Herzlichen Dank an Ortsbürgermeister Gerhard Lenz für die liebevolle Präsentation der evangelischen Kirche!

Gedenke – Gottesdienst zu Pogromnacht am 9. November 1938

Am 10. 11. 2013 um 10:15h gedenken die evangelischen Kirchengemeinden Partenheim, Vendersheim, Appenheim, Nieder-Hilbersheim, Ober-Hilbersheim, Jugenheim und Stadecken-Elsheim in einem gemeinsamen Gottesdienst in der evangelischen Kirche Partenheim der Ereignisse vor 75 Jahren.
Das Gedenken und Erinnern ist „der erste Schritt zur Erlösung“. Das Gedenken verändert sich mit den Jahren. Es gibt nur noch wenige, die die  Novemberpogrome 1938 als Erwachsene erlebt haben. Sowohl auf Seiten der Opfer als auch auf Seiten der Täter und Mitläufer. In den letzten Jahren rückt die Generation derer, die damals Kinder waren, in den Vordergrund.
Ebenso die Kinder und Enkel dieser Kinder, also die sogenannte zweite, dritte und vierteGeneration. Verwüstungen auch in ihren Seelen, bis heute. Darum gedenken wir, reden und schweigen nicht.  Und wir gedenken, weil wir nie wieder zulassen wollen, dass in unserem Land Menschen anderen Glaubens oder anderer Herkunft verfolgt und misshandelt werden.
Und wir gedenken bewusst als evangelische Kirchengemeinden weil auch die Evangelische Kirche seinerzeit versäumte zu mahnen und zu widerstehen.

Evangelischer Kindergarten

Kinder sind Fragende: Sie stellen offen und direkt ihre Fragen nach dem „warum“ und „wozu“. Ihr Leben ist tief verwurzelt im Jetzt und Hier. Sie bestaunen alles was lebt und stellen zugleich Fragen nach dem Sterben und Tod. Ihre Frage nach Gott ist allgegenwärtig.
Durch altersangemessene und in den pädagogischen Alltag eingebettete religiöse Angebote unterstützen wir die Kinder in ihrer religiösen Entwicklung. Weiterlesen